Schmids Nachfolger ist Groß

Nach einem Jahr Übergangszeit verfügt der Handels- und Gewerbeverein (HGV) Schneverdingen wieder über einen ersten Vorsitzenden: Der bisherige stellvertretende Vorsitzende Marian Groß wurde während der Hauptversammlung am Donnerstagabend in der Gaststätte „Alter Krug“ einstimmig in dieses Amt gewählt. Ihm zur Seite stehen als Stellvertreter Heiko Brümmerhoff und Björn Dehning sowie als Beisitzer Markus Ahrens, Timo Balke, Tim Heitmann und Jörg Tillessen. Alle wurden ebenfalls einstimmig gewählt.

Der HGV hatte sich nach dem Abschied von Roland Schmid, der den Verein zehn Jahre lang geführt hatte, schwer getan, einen neuen Vorsitzenden zu finden. Deshalb machte der Vorstand unter Führung der stellvertretenden Vorsitzenden Brümmerhoff und Groß zunächst als Kollektiv weiter. Daran soll sich Groß zufolge nicht viel ändern: Auch in Zukunft werde die Arbeit auf viele Schultern verteilt, sagte er nach seiner Wahl.

„Uns fällt ein großer Stein vom Herzen, dass du das übernommen hast“, so Brümmerhoff. Groß hatte Ende vergangenen Jahres bereits die Nachfolge Schmids im städtischen Wirtschaftsausschuss angetreten. Am Donnerstag bewies er, dass er sich in alle Belange des Vereins eingearbeitet hat. Bei einer kurzweiligen Rück- und Vorschau sprach er Aktionen wie die verkaufsoffenen Sonntage an, gab einen Überblick über die Entwicklung von Stadtmarketing zu Cittaslow und zog eine Bilanz des Weihnachtsgewinnspiels.

Großen Raum nahm im Vorstandsbericht der Weihnachtsmarkt ein. Groß und Kollegen betonten, dass die Veranstaltung nach wie vor vom HGV finanziert werde. Die Stadt habe zwar in Person von Stadtmarketingkoordinatorin Resa Domurath die Organisation übernommen, Veranstalter seien aber weiterhin die Geschäftsleute.

Um den Weihnachtsmarkt verdient gemacht

Beisitzer Timo Balke machte in seinem Kassenbericht deutlich, welch große Lücke nach dem Abtreten Schmids zurückgeblieben war. Schmid habe sich sehr um den Weihnachtsmarkt verdient gemacht und sei ständig vor Ort gewesen, sagte Balke. Die Veranstaltung hätte seinen Worten nach nicht so weitergeführt werden können, wenn die Stadt nicht eingesprungen wäre.

Groß zufolge prüft der HGV derzeit in Absprache mit der Kirchengemeinde Peter und Paul, inwieweit der Weihnachtsmarkt räumlich entzerrt werden kann. Angedacht ist, die Stände rund um die Kirche zu platzieren.

Finanziell schloss die Vereinigung der Schneverdinger Geschäftsleute das vergangene Jahr mit einem vierstelligen Plus ab. In den beiden vorangegangenen Jahren hatte ein Minus unter dem Strich gestanden. Besser als 2016 lief unter anderem die Musik am Mittwoch, bei der der HGV diesmal Glück mit dem Wetter hatte. Weihnachtsmarkt und Weihnachtsbeleuchtung blieben aber ein Zuschussgeschäft.

Als sehr erfolgreich bezeichneten Groß und Balke das Weihnachtsgewinnspiel. Es sei so gut angenommen worden, dass die Karten dafür schon zwei Wochen vor Ablauf des Spiels vergriffen gewesen sein. Sehr gut liefe auch der Snevern Zehner. Insbesondere vor Weihnachten würde der Gutschein in großen Mengen abgesetzt

Artikel aus der Böhme Zeitung vom Freitag, den 09. März. Autor: Philipp Hoffmann

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